Medizin und Hygiene

Körperpflege spielte in römischer Zeit für viele Frauen und Männer eine wichtige Rolle im Tagesablauf.

Öffentliche Bäder

Man besuchte die öffentlichen Thermen um sich zu reinigen, massieren oder auch die Körperhaare entfernen zu lassen. Parfumflaschen aus Metall, Glas oder Ton durften beim Besuch der Bäder nicht fehlen. Frauen rieben auf Reibeplatten aus Stein Schminke für sich an.

Mit kleinen Löffeln aus Metall oder geschnitzten Tierknochen (Bein) reinigte man die Ohren. Ganz ähnlich sahen viele Instrumente der Ärzte aus, die es im Limesgebiet nicht nur bei der Armee gab. Es dauerte sicher bis in die frühe Neuzeit, bis im Gießener Land wieder eine ähnlich gute ärztliche Versorgung existierte.

(cw)